Fachschule
für Agrarwirtschaft Herford -
pdaseiten.de / Fragen? eMail an Herrn Drangmeister
|
Mit dem Tungsten C über WLAN ins Internet |
|
|
Palms neuer
Tungsten C bietet Hardwareleistungen, die man von PDAs mit Palm-OS bisher
nicht kannte. |
![]() |
|
Die
technischen Merkmale von
Palms Tungsten C erinnern auf den ersten Blick eher an die bei Pocket-PCs
übliche Hardwareausstattung, als an einen Palm. Bedenkt man aber, dass das
Palm-OS und die zugehörigen Programme wesentlich geringere Anforderungen
an die Hardware stellen, als Microsofts Betriebssystem für PDAs, so ist zu
erwarten, dass der Tungsten C die Konkurrenz hinsichtlich
Programmgeschwindigkeit und Anzahl der installierbaren Anwendungen bzw.
des mitführbaren Datenvolumens übertrifft. |
|
|
Wichtige technische Daten des Tungsten C |
|
| Betriebssystem | Palm OS 5.2.1 |
| Prozessor, Taktfrequenz | Intel PXA255-Prozessor mit 400 MHz |
| RAM-Speicher | 64 MByte (51 MB nutzbar) |
| Display | transflexives TFT-Farbdisplay (65.000 Farben) |
| Bildschirmauflösung, -größe | 320 x 320 Pixel, 3,2 Zoll, Hintergrundbeleuchtung |
| Erweiterungssteckplatz | SD / MultiMediaCard |
| Akku-Typ | Lithium-Ionen |
| Abmessungen (HxBxT in cm) | 12,2 x 7,8 x 1,7 |
| Gewicht | 178 g |
| Infrarot-Anschluss | ja |
| eingebautes Mikrofon / Lautsprecher | ja / nein (Kopfhöreranschluß vorhanden) |
| MP3-Player / Video / Sprachaufzeichnung | ja / ja / ja |
| Drahtloser (Netz-) Internetzugang | Wireless LAN 802.11b on Board (+ VPN) |
|
Mitgelieferte Software Palm-OS 5.2.1 (mit Kalender-, Termin-, Adressen-, Merkzettel-, Notizen-, Aufgaben-, Rechner-, Sprachaufzeichnungssoftware u.a.), Web-Browser, Versa-Mail E-Mail-Software, Fotoverwaltung, Film-Player (Kinoma), Documents To Go (Word-, Excel- und Powerpointdateien auf dem Palm), Palm Desktopsoftware (Windows, Mac), Anbindung an Outlook, Spiele u.a. |
|
Erste allgemeine
Testeindrücke:
|
|
| Einbindung in ein drahtloses Netzwerk (WLAN) | |
|
Netzwerkintegration mit mobilem Internet und E-Mail über einen Palm sind
relativ neue Anwendungs-bereiche, in denen PDAs bisher nicht so intensiv
eingesetzt wurden. Die mobile Nutzung von Internet und E-Mail über ein Handy ist dagegen bereits vielfach im Einsatz. Es handelt sich zwar grundsätzlich um eine faszinierende Technologie, die aber entweder zu langsam (GSM-Handy) und/oder (auch nach den jüngsten Preissenkungen führender Anbieter) für den Privatanwender in der Regel viel zu teuer ist. Wenn da von einigen Anbietern noch 0,29 Euro, für ein über das relativ schnelle GPRS-Handy geladenes Datenvolumen von nur 10 KByte, verlangt werden, dann vergeht einem schnell die Lust am mobilen Internet. Zunehmend wird auf das Internet über drahtlose Netzwerke (sog. WLANs - Wireless LAN) zugegriffen. Diese Technik funktioniert inzwischen zuverlässig, ist bezahlbar und bietet bei einem DSL-Zugang zum Internet auch gute Geschwindigkeiten. Da liegt es nahe, auch den Palm auf diesem Weg an das weltweite Netz zu koppeln. Wir haben mehrere fast gleich konfigurierte WLAN-Umgebungen mit T-DSL-Zugängen bereits seit längerem im Einsatz (Schule und privat). Router, Accesspoints (Sender) und etwa zwei Dutzend PCMCIA-Notebook-Netzwerkkarten, die den 802.11b-Standard unterstützen, stammen überwiegend von Netgear. Hat man sich einmal daran gewöhnt, den Laptop an seinen wesentlichen Einsatzorten ohne jedes Kabelgewirr in jedem vom Funknetz erreichten Raum nutzen zu können, möchte man diese Technologie nicht mehr missen. Ob der intensive Notebooknutzer diese Technologie auch noch auf seinem Palm benötigt, muß jeder Anwender selbst entscheiden.
|
|
|
|
Der
Tungsten C hat ein eingebautes sog. Wi-Fi-Modul, das den drahrlosen
Zugriff auf Netzwerke nach dem schon genannten 802.11b-Standard
unterstützt. Die erste Anbindung an unsere vorhandenen Funknetze funktionierte reibungslos. Die Netz-werkeinstellungen sind über "Einstellungen" (s. Abb. links) erreichbar. IP-Adresse und die üblichen Konfigurationsdaten können einfach eingegeben werden (s. Abb. links unten). 'Der Tungsten C findet das Funknetz ansonsten mit Hilfe seines in der Kategorie "System" installierten Wi-Fi-Einrichtungsassistenten weitgehend selbst-ständig. Die Signalstärke, von der in gewissem Umfang auch die Übertragungsgeschwindigkeit abhängig ist, kann über einen gesonderten Programmteil (s. Abb. rechts unten) angezeigt werden. In diesem Beispiel ist das Signal relativ schwach - der sendende Accesspoint befand sich im Untergeschoss und mußte den Palm durch eine Betondecke erreichen. |
|
|
|
| Internet und E-Mail - schnell wie noch nie und ohne zusätzliche Kosten! | |
| Wer
einmal die schleppend langsame Internet-verbindung über ein per Infrarot
oder Kabel mit dem Palm verbundenes GSM-Handy ausprobiert hat, wird
erfreut vermerken, wie schnell das Internet über WLAN und DSL auch auf
einem Palm empfangen werden kann. Eine stabile WLAN-Verbindung vorausgesetzt, bauen sich auch grafikbefrachtete Internetseiten im Browser des Tungsten C sehr schnell auf. Sind die Seiten allerdings nicht speziell für den kleinen Bildschirm des Palm optimiert, muß man, um alle Informationen zu erreichen, intensiv die Scrollleisten des Browsers nutzen (s. Abb. rechts). Zusätzliche Kosten entstehen bei vorhandenem WLAN erfreulicherweise nicht, so dass die Surfbereitschaft deutlich steigt. Das ausge-zeichnete Display des Tungsten C stellt Bild und Text gut dar und erhöht den Surfspass - insbesondere auf für das kleine Display optimierten Internetseiten zusätzlich (Abb. rechts ist aufgrund der Nahaufnahme etwas verzerrt). |
![]() |
|
|
|
| Sonstige (erste) Eindrücke | |
|
|
| Weitere Erfahrungsberichte, Tests, Anbieter | |
|
wird fortgesetzt... |
|
| Fragen an den Autor dieses Beitrags | |